Amerika 2012

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Santa Fe nach Taos bis Alamos

September 19th, 2012

Heute lassen wir einmal unsern geliebt/gehassten Garmin die Rout von Santa Fee Richtung Taos planen. Er führt uns über abgelegene (gibts andere) Strassen vorerst Richtung Osten und dann weiter gen Norden. Wir erreichen nach wenigen Meilen den Ort Taos. Dieser wurde angefahren, weil ihn mir ein Kollege empfohlen hat (Charly oder Friedl?), auf alle Fälle hat es sich rentiert. Es ist ein kleines Dorf in Pubelo Baustil mit einem Plaza und natürlich vielen Geschäften. Nach der knapp 90 Minütigen Pause wollen wir natürlich das Highligth von Taos besuchen, nämlich Old Taos. NAchdem wir 9000 km geflogen und 1500 Meilen gefahren sind, wird uns mitgeteilt, dass Old Taos heute für Besucher gesperrt ist !!!

Man kann nix machen, wir machen eine Planungsänderung und fahren morgen nochmal die 100 Meilen von Grand Sand Dunes zurück und queren dann Richtung Osten. Wir sind ja an keine Route gebunden und obwohl wir Urlaub haben, haben wir Zeit genug.

 

Das Wetter ist immer noch schön, diemeiste Zeit sind wir heute auf einer Seehöhe von 2200 bis 2500 m gefahren, die Landschaft ändert sich immer wieder, in der Nähe des San Antonio Gebirges ist es karg und Schilder weisen darauf hin, dass Elche gelegentlich die Strasse queren möchten.

Auf dem Weg nach Alamosa wolen wir noch die berühmte Brücke über den Rio Grand aufsuchen, haben sie auch gefunden und sie ist recht imposant. Das interessante dabei ist, dass man zuerst auf einem Plateou in einer Höhe von ca 2400 m meilenweit dahinfährt, plötzlich kommt eine Schlucht mit 200 m Tiefe und danach gehts weiter wie vorher.

Am späteren Nachmittag sin in wir Alamosa eingetroffen und beziehn wie üblich früh genug ein Hotelzimmer.

Morgen gehts vorerst zu den Grand Sand Dunes und dann wieder Richtung Süden. Wir werden morgen den nördlichsten Punkt unserer Reise passieren.

 

 

Albuquerque bis Santa Fe

September 19th, 2012

Die senile Bettflucht hat uns heute schon um 08:00 Uhr in die Innenstadt von Albuquerque, nämlich die Neustadt, geführt. Es handelt sich aber eigentlich um eine enttäuschende Innenstadt, vielleicht 4 Häuserblocks lang gibt es einige Geschäfte, eher aber langweilig. Wir sind gegen 10:00 Uhr weitergefahren Richtung Osten auf der alten und originalen Route 66 nach Nob Hill. Nob Hill ist ein langgezogener Schlauch an der R66 mit typisch alten Gebäuden in niedriger Bauweise, alte Saloons, Geschäfte etc, so wie man sich den “Wilden Westen” vorstellen kann.

NOB Hill

 

Wir bleiben da über eine Stunde und wollen noch die kurze Strecke bis nach Santa Fe, der Hauptstadt New Mexicos, fahren. Vorerst geht es ca 15 Meilen der R66 entlang nach Osten und dann die R14 nach Norden weiterzufahren. Bei der R14 handelt es sich um eine By-Side Route, die nicht zu den Hauptrouten zählt. Dafür aber ist sie um so schöner zu befahren. Sief ührt auf etwa 2000 m Seehöhe durch unterschiedliche Landschaftsformen und vorbei an alten Orten, wobei hier sicherlich “Madrid” hervorzuheben ist. Countrystimmung Pur, wie auf den Bildern zu sehen ist.

Ca 1 Stunde bleiben wir in Madrid und fahren dann die restlichen 20 Meilen nach Santa Fe. Dort beziehen wir ca 4 Meilen vor dem Zentrum ein Hotelzimmer und fahren dann am späteren Nachmittag in das Zentrum.

 

Santa Fe hat nur ca 72002 Einwohner (mit uns) und ist bisher die schönste Stadt auf unserer Tour. Sie liegt etwa auf 2050 M Seehöhe. Unzählige Geschäfte mit Indianerschmuck und Kunst in der kleinen Stadt in den maximal einstöckigen Gebäuden, Großteils Pueblos. Das Zentrum kann in 30 Minuten zu Fuß durchspaziert werden, die Geschäfte natürlich verlangen mehr Zeit.

So viel zum heute eher gemütlichen Teil. Fotos sind vorerst spärlich vorhanden, der Rest folgt später.

Albuquerque

September 18th, 2012

Der heutige Trip führt direkt in nördliche Richtung bis hinauf nach Albuquerqu. Wir fahren heute wenig auf den Autobahnen sondern finden die eine oder andere “kleine” Parallelstraße. Teilweise führt sie uns entlang des Rio Bravo oder auch Rio Grande, wobei dieser allerdings nicht überall in fließender Form vorhanden ist. Je weiter nördlich, desto mehr Wasser, die New Mexikaner werden sich gedacht haben das Wasser brauchen wir selber, die Mexikaner müssen davon nichts mehr haben.

Etwa 20 Meilen nördlich von White-Sands bzw Aldomor..? gibt es eine Sehenswürdigkeit, die sich Three Rivers Pedroglyphes nennt oder so ähnlich. Dort gibt es Steingravuren von Indianer, allerdings kann man sich den Abstecher sparen, wir waren heute die “Ersten Österreicher überhaupt” behauptete der Parkwärter und Steinewächter.

Kaum vorstellbar ist, dass man bei der Weiterfahrt Richtung Norden auf 2000 M Seehöhe unterwegs ist und Albuquerque dann immer noch auf 1500 M. Dafür hat es aber noch 30 Grad am späten Nachmittag.

Schluss jetzt, morgen geht es Richtung Santa Fe und weiter hinauf nach Norden.

Von El Paso nach White Sands

September 16th, 2012

Relativ früh sind wir heute schon gestartet. Frühstück war mit 15 Dollar pro Person angeboten und wir haben es uns geschenkt, weils das nicht wert ist. Die heutige Etappe ist mit ca 90 Meilen gesamt eher sehr kurz und schon am späten Vormittag kommen wir in White Sand Dunes in New Mexico an. Zuvor gehts aber noch einmal durch eine Intensivkontrolle der Polizei mitten auf der Durchzugsstraße (like Radfeld), die ich diesmal aber gleich bestehe.

White Sand Dunes ist in einem Nationalpark. Hier wurde das erste mal von den Amerikanern eine Atombombe gezündet. Wir wollen den Platz besichtigen, der Pförtner war not amused und hat gesagt, dass da eher nix geht und uns weiter geschickt zu den Dunes.

 

Die Dünen sind wirklich unbeschreiblich. Es ist wie bei uns im Winter. Die Straße und die Parkplätze werden mit Schneepflügen freigemacht und ich glaube fast, ich habe Heinz Sch. schon irgendwo hinter einer Düne gesehen, mit einer Liftstation in der Hand.

 

Die Bilder sprechen glaube ich für sich, beschreiben geht nicht gut.

 

Nach den Dunes haben wir das Hotel in Alamogordo bezogen. Gleich darauf noch ein Besuchim nahegelgenen NASA Museum und dann ists eh schon G’schnachts.

Bis nach El Paso

September 15th, 2012

Wir sind heute die lächerliche Strecke von 400 Miles (640 km) nach El Paso an die Mexikanische Grenze gefahren. Auf dieser Strecke waren genau 3 Ortschaften, wobei eine davon verlassen war. Ausserdem waren auf der gesamten Strecke maximal 10 Kurven und auf 50 Meilen sind uns einmal nur 6 Autos begegnet (in unsere Richtung haben wir keines gesehen).

 

El Paso ist die Grenzstadt nach Mexico. Es ist sehr sehr mexikanisch. Wir wollten den Grenzfluss Rio Bravo sehen, die die wir gefragt haben, haben ihn entweder gar nicht gekannt oder die falsche Richtung angezeigt, ein Polizist hat uns dann aber weitergeholfen und mitgeteilt, dass da kein Wasser ist. Wir sind aber dann doch dorthin gekommen, über die Grenze sind wir aber nicht gegangen. El Paso selbst ist etwas enttäuschend, einige Geschäfte in der Innenstadt, die verkaufen ungefähr das, was bei uns beim Markt in Mayrhofen nicht mehr geht.

 

Morgen geht es weiter Richtung White Sands, nur ca 150 Meilen Richtung Norden. Dort werde ich mir mal ausgiebig das Raumfahrtsmuseum anschauen.

 

lG Aus El Paso

San Antonio westwärts

September 15th, 2012

Vorerst fahren wir von San Antonio nach Norden durch die Texas Hill Country. Hier gibt es unzählige Farmen und das Gebiet ist deutlich eingedeutscht, will heissen, hier haben viele Deutsche damals Land gekauft und Farmen errichtet.

Auf der gesamten Bundesstraße Richtung Johnson City  ist kaum Verkehr. Noch vor Johnson City zweigen wir ab zum Guadalupe State Park, der Eintritt wird uns geschenkt, weil wir nur kurz durchfahren, um ein Foto (zwei) zu schießen.

Danach geht es wieder zurück auf die Bundesstraße und Richtung Fredericksburg. Fredericksburg ist eine wunderschöne kleine Stadt, typische texanische Westernstadt,  es gibt aber auch hier viele deutsche Namen und auch Restaurants.

 

Doch ein Highlight, welches nirgends beschrieben ist, ist das kleine Örtchen Luckenbach, das Nelly kurzerhand aus dem Ärmel schüttelt. Es ist mitten im Wald ein kleines Dörfchen, das eigentlich gar keines ist. Es besteht aus einem uralten Postam mit Souvenirladen, ein bis zwei Bühnen, einem Saloon und einigen Tischen. Jeden Tag spielt dort Live-Country Music, am Wochende bereits ab 13:00 Uhr und kosten tuts auch nix. Heute war natürlich gar nichts los, wir waren auch zu früh da. Die Leute waren freundlich wie überall, der Kaffe kostet wieder einmal nichts und wir geben dafür ein kleines Trinkgeld.

Am frühen Abend kommen wir in Ozona, ca 300 Mi östlich von El Paso an. Wir versuchen ein Zimmer zu bekommen, allerdings gibt es bei Best Western keines mehr unter 130 Dollar. Wir bekommen aber doch noch eines in einem Motel um 77 Dollar, klein, aber ausreichend.

Essen gehen wir zu einem Mexikaner im Ort (das erste Mal in unserem Leben). Es ist gut und die Wirtin ist über ein erkleckliches Trinkeld von ca 20 % positiv überrascht (Vielleicht ist es hier anders als im Rest von Amerika?)

Von Houston nach San Antonio

September 14th, 2012

Gleich heute ging es weiter von Houston in Richtung San Antonio. Zuerst wollten wir zwar nach Corpus Christi in den Süden, das hat uns aber der freundliche Rezeptonist im Hotel ausgeredet, weil da ist das Wasser nicht klar und nur wegen dem Strand braucht da keiner hinfahren, so seine Worte.

Wir haben uns also über die I-10 in westliche Richtung bis nach San Antonio bewegt. Die Strecke ist für amerikanische Verhältnisse mit 210 Meilen eher lächerlich und um Houston herum relativ viel Verkehr, aber nach einigen Meilen recht schön zu befahren. MIndestens 10 mal sind wir allerdings in einen Starkregen gekommen.

San Antonio selbst ist eine kleine Stadt mit hauptsächlich Mexikanischem Flair. Wir haben wieder ein Best Western Hotel genommen, ca 93 Dollar. Es liegt etwa 15 Minuten zur Fuß vom Zentrum entfernt.

Die Stadt ist gemütlich. Allerdings war es bei der Ankunft und den gesamten Nachmittag sehr schwül bei ca 32 ° im Schatten.

Sehr empfehlenswert ist der Markt und besonders interessant der River Side Walk, der quasi unter der Stadt den Fluss entlang führt. Fotos folgen. Morgen geht es weiter Richtung Westen, wohin wissen wir noch nicht.

Ankunft in Houston

September 13th, 2012

Entgegen unserer sontigen Gewohnheiten sind wir bereits einen Tag vor der Abreise nach München gefahren und haben dort genächtigt. Wir besuchten zuvor das nette Städtchen Erding, wobei mir glatt ein Weißbierchen durch die Gurgel geschlüpft ist. Heute hat vorerst alles ganz gut geklappt, Flug von MUC nach London war in Ordnung, von London nach Houston zu lange, aber dafür ausreichend Platz. Zum Essen gab es übrigens ein gscheides Steak vom Angusrind, größer und besser als in unseren Tourismusgebieten üblich. Die Landung war ziemlich holprig. Wir sind allerdings dann pünktlich in Houston eingetroffen, Die Einreise hat sich ein bisschen gespießt, weil der Einreisebeamte und der einreisende Beamte nicht ganz kompatibel waren. Nelly durfte durch, dann hat man ihr mitgeteilt, dass sie warten soll, weil ihr Gatte, das wäre ich gewesen, da müssten sie noch genauer schauen. Nach ca 45 Minuten war ich dann gänzlich durchleuchtet bzw bis zurück zur Nabelschnur alles ausgefratschelt oder aus dem Computer herausgezuzelt worden.

 

Als mich der Einreisebeamte dann schließlich nach meinem Beruf fragte und ich mich als ……. zu erkennen gab hat sich das Blatt gewendet und die Sache wurde dann mit größter Freundlichkeit seinerseits zu Ende gebracht.

Die Entgegennahme des Leihautos ist flott über die Bühne gegangen, die üblichen Versuche, Zusatzversicherung aufzuquatschen mal ausgenommen. Es wurde ein Dodge.

Nun sitzen wir im Hotelzimmer und es hat Aussen noch mindestens 32 Grad. Heute (jetzt ist es hier 20:36 Uhr), wird es nicht mehr ewig dauern. Morgen geht es dann wahrscheinlich Richtung Westen, nämlich San Antonio züa.

 

Derweil viel Spass im Schnee und bis zum nächsten Mal.

Intro

August 23rd, 2012

 

Ein zweites Mal zieht es meine Frau und mich nach Amerika. Wieder nehmen wir uns vier Wochen Zeit für den Aufenthalt. Dies nicht deshalb, weil wir einen Korintenkakker besitzen, sondern zum einen, weil wir keinen Stress bei der Reise haben wollen, zum anderen, weil der Hin- und Rückflug für kürzere Aufenthalte gleich teuer ist, und zum anderen anderen, weil wir in Österreich auch nicht von Luft alleine leben können.

Nach unserem ersten Trip im Jahr 2010, USA-Der Westen (siehe unter www.smokie.at), wollen wir heuer vom Zielflughafen Housten/Texas die Reise beginnen.

Nach dem Motto “Planung ist das halbe Leben, Improvisation kein bisserl schlechter” wurde nicht viel voraus geplant. So Gott und der Leihwagen es will, zieht es uns aber am ehesten nach Texas, New Mexico und mich vor allem nach Nashville/Tennessee, nachdem mir die Amerikanische Volksmusik lieber ist als die heimische zum Teil leider sehr volksdümmliche.

Heuer werde ich versuchen, einen täglichen Kurzbericht in diesen Blog zu stellen. Falls dies nicht immer gelingt, ersuche ich um Nachsicht, möglicherweise bin ich gerade mit Michelle und Barack OBAMA bei einem Beratungsgespräch oder plaudere mit Tschortsch Dabbliu Busch jun. über seine glänzende ehemalige Karriere als hochintelligenter Präsident..

Die Reise findet vom 12. September bis 12. Oktober statt;

dazu ein Hinweis an Einbruchswillige: Das Haus ist trotzdem bewohnt, die Wohnung mit Kameras versehen und das gesamte Geld befindet sich wie immer in meiner rechten hinteren Hosentasche. Der Schmuck ist derzeit ebenfalls in Amerika. Der Computer ist alt und die beiden Wellensittiche sind sehr lästig. Ehe ich es vergesse, ich vermisse noch eine Giftschlange, die vor 2 Wochen nach dem Freigang aus dem Terrarium nicht zurückgekehrt ist.

 

Viel Spass also beim Stöbern, über eventuelle Feedbacks würden wir uns freuen.  ErSelm mit Frau