Amerika 2012

eine Seite von (c) ErSelm

Houston-wir haben Gottseidank kein Problem

Oktober 10th, 2012

Den vorletzten und halben letzten Tag verbringen wir in Houston. Bereits bei der Abfahrt in Galveston-Island schlägt uns die Hitze und die Schwüligkeit bereits ins Gesicht und den Schweiß in die fiktiven Socken.

Auf dem Weg nach Houston kommen wir fast direkt beim NASA Center vorbei und ich zweige dorthin ab, obwohl ich eigentlich das Museum in White Sands bereits gesehen habe. Hier allerdings steht neben dem Parkplatz ein echtes Space-Shuttle und der Besuch im Museum hat sich doch gelohnt, er wäre allerdings zeitaufwendig.

Nach Houston City Down Town gelangen wir dank Navi wieder ohne Problem, ein PArkplatz neben der Straße direkt im Zentrum für 2 Stunden gekauft und dann begeben wir uns bereits beim Wells Fargo Platz in die Katakomben von Houston. Das ganze Statdzentrum ist über unterirdische Gänge zu besuchen, Geschäfte und Imbissstände gibt es zur Genüge und wenn ein interessanter Platz kommt, geht man einfach wieder nach oben, vom klimatisierten Bereich in den Schwülen.

 

Wir gehen den Großteil der Stadt wieder zu Fuß ab, nach zwei Stunden muss das Auto bewegt werden und ein Einheimischer schenkt uns sein Ticket, das noch 4 Stunden Gültigkeit hat.

 

Die Anfahrt zum Hotel in den Norden ist anstrengend, vollgestopfte  Autobahn, aber – kein Problem.

Das war der letzte Beitrag bis zur Ankunft in Europa – wir hoffen, dass die Rückreise unfallsfrei und stressfrei verläuft.

Ich bedanke mich bei den Interessierten Besuchern meiner Seite und danke für zigtausenden Zuschriften, die ich erhalten hätte, wäre ich prominent gewesen.

 

ErSelm mit Gattin

drei Filmchen

Oktober 9th, 2012

 

Da wir in Galveston am Strand liegen und wir euch diese Aufnahmen sparen wollen, ein paar kurze Filmchen – für mich noch immer der Knaller ist die Viehversteigerung, die ich kurz in Oklahoma filmte

versteigerung

Als das kleinste wahrgenommene Tier, das uns vor das Fahrzeug lief, konnte ich einer Vogelspinne mittlerer Größe gerade noch ausweichen. Die weiteren, nicht dokumentierten Viecher der Größe nach: Eichkätzchen, Gürteltier, Waschbär, Rehe mit Bock, Geiß und den dazugehörigen Juniors.

vogelspinne

Fast am beeindruckendsten bald zu Beginn unserer Reise war White Sands, etwas unterhalb von Albuquerque. White Sands dient als Notlandestrecke für die Space Shuttles und war der Ort, an dem die erste Atombombe getestet wurde. Vorerst glaubt man, durch eine Winterlandschaft zu fahren.

whitesands

 

Wer rastet – der frostet

Oktober 9th, 2012

überhaupt bei den heutigen Temperaturen am Morgen wieder bei 16 Grad. Dies veranlasst uns, Galveston-Island in Richtung Westen zu erkunden. Die Insel wird immer schmaler bis nur noch ein Landstreifen übrigbleibt. Wunderschön sind die einzelnen Wasserstraßen, neben denen die vermutlich Wochenendhäuser der zahlungsfähigen stehen. Kurioserweise sind kaum welche bewohnt und sehr viele wären zu kaufen, ich habe aber momentan nicht so viel in der Geldtasche. Die Fotos zeigen einige der Häuser auf Jamaika Island, im mittleren Teil der etwa 20 Meilen langen Insel Galveston. Am Ende der Insel dürfen wir für 2 Dollar Maut eine Brücke benützen, die uns wieder auf das Festland bring.

In West-Island führt uns eine weitere Brücke gen Norden und nach etwa 25 Meilen zweigen wir Richtung Osten ab um nach weiteren 35 Meilen in den Süden und über eine lange Brücke zurück nach Galveston zu gelangen. In der Zwischenzeit wird das Wetter schön und nach eine kurzen Einkaufsbummel in “Stranding” der Altstadt von Galveston und dem Besuch von Starbucks für 2 Espresso, bei denen ich als Stammgast mittlerweile einen Sonderpreis kriege,  suchen wir noch den Strand auf.

Galveston Island ist mittlerweile ausgestorben. In unserem Hotel sind noch 7 weitere Pärchen untergetaucht. Den Strand (mindestens 5 km nach West und Ost haben wir tatsächlich für uns alleine. Da es noch etwas windig ist, gehe ich ins Wasser, um mich aufzuwärmen, es hat immerhin an die 28 Grad.

Morgen wirds tatsächlich wärmer !

 

Galvestone – Der Spion, der aus der Kälte kam

Oktober 8th, 2012

Das “ätsch” von gestern  hat sich gerächt, von den gestrigen 32 Grad im Schatten sind heute früh leider nur noch 15 übriggeblieben, dazu ein Wind mit ca 50 km/h – nix heute mit schwimmen. Wir haben uns daher vorerst einen Teil der Stadt angesehen, sind zum Hafen gefahren und haben dort das Kreuzfahrtsschiff bestaunt, das bereits zur Abfahrt auf der Lauer lag. Endlich ein gscheiter Espresso im Starbuck’s, wie sichs gehört, natürlich aus dem Pappbecher, dafür aber “Near by Italian” bzw by Hiasi. Im Osten der Insel gibt es den Bereich “Apffel”, der offensichtlich für die betuchteren Gesellen reserviert ist, hier gäbe es noch das eine oder andere Parzellerl zu erwerben. Bei der Rückfahrt stoßen wir auf eine Truppe Mazda MX5 Fetzendacherlfahrer, die mit ihren Fahrzeugen an der “Seawall” posieren.

 

Eine Fahrt zu “Pelikan Island”, direkt gegenüber Galveston gibt interessante Einblicke in das Fischerverhalten hierzulande. Das Meerwasser war sehr warm, die Fischer standen bis zur Brust im Wasser, am Oberkörper hatten sie aber Gewänder, wie damals die “Nordpolforscher in Südafrika”.

Gegen Mittag hat uns dann ein Strandspaziergang gelüstet und wir sind ca 12 km am flachen, leeren, sauberen und breiten Sandstrand Richtung Osten bis an das Ende der Insel gegangen. Der Wind war unser unsympathischer Begleiter. Ab dem Nachmittag setzten wir die Stadtbesichtigung fort, das Kreuzfahrtsschiff legte auch gerade ab und im Historic Center gab es einiges anzuschauen. Auch hier gab es wieder ein Lokal mit Live Musik, unserem Gefühl nach, das bisher beste.

Morgen soll es dann wieder um 1/2 Grad wärmer werden und am Dienstag sowieso wieder an die 30° Zell-Sius.

Die restlichen paar Tage werden in meinem Blog wohl nicht mehr üppig ausfallen, sofern nicht was aussergewöhnliches passiert.

 

 

Galvestone – Erholung

Oktober 7th, 2012

Wir sind mit der geplanten Tour früher fertig geworden, als ursprünglich eingeplant, was uns nach kurzer und doch reiflicher Überlegung dazu gebracht hat, dass wir eigentlich einen Erholungsurlaub einlegen könnten. So sind wir heute von Port Arthur zuerst in Richtung Westen und dann straigt ahead nach Süden an den Golf von Mexico gefahren. Von dort führte uns die weitere Tour wieder in Richtung Westen, dem Strand entlang, bis nach Galvestone. Die Anfahrt entlang des schmalen Landstreifens im Süden ist interessant, die Häuser sind alle auf Pfählen gebaut, wobei das Parterre und der erste Stock nicht vorhanden sind, evtl sind dort Boote untergestellt, erst danach kommt das Wohngebäude. Offensichtlich rechnet man hier mit allem. Galvestone ist ca 63 Meilen südlich von Houston und ein offensichtlich bekannter Badeort. Der Übergang auf die Insel vom Süden her erfolgt mit einer kostenlose Autofähre, dauert ca 2 Meilen und ist relativ kurzweilig, eben weil die Fahrt schon kurz ist. Die Fähre wird aber von Delphinen begleitet, auch Pelikane hat es wiezelweise.

Galvestone selbst haben wir dann schon um 12:30 Uhr erreicht. Das Zimmer im Best Western haben wir vorausgebucht, es wäre erst um 16:00 Uhr beziehbar, aber wir dürfen gleich hinein.

Wir kaufen uns noch Badematten und selbige Tücher und liegen bereits 1 Stunde später am Strand.

Dieser ist nicht leicht zu beschreiben, ca 15 km lang, hellgrauer, feinster Sand, Wassertemperatur geschätzte 28 bis 30 Grad. (ätsch). Wir werden wohl hierbleiben, bis zum Donnerstag

Zurück nach Texas

Oktober 6th, 2012

Heute werden wir wieder zurück in die Nähe unseres Ausgangsortes kommen. Wir waren jetzt vier Tage in Louisiana unterwegs und ich muss zugeben, es hat mir sehr gut gefallen.

Negativ insgesamt und speziell in Louisiana, aber auch in Missouri, war hautpsächlich der Reiseführer, den wir vor unserer Reise gekauft hatten und der von einem renommierten Deutschen Automobilclub stammt. Viele in diesem Reiseführer angepriesenen Ziele waren dermassen schwach, dass ich mir fast sicher bin, dass der Schreiber der dortigen Zeilen selber nie dort gewesen sein kann und zusätzlich, dass ihm das ganze auch noch ohne Kontrolle durchgegangen ist. So haben wir sicherlich zig Meilen umsonst heruntergespult, um uns diverse “Sehenswürdigkeiten” anzuschauen, die im Grunde genommen unter aller Kritik waren, was mich a bissi wütend macht.

Geholfen hat da dann schon mehr das Prospektmaterial, das an jedem Touristeninfoplatz gratis in rauen Mengen zu bekommen ist.

Nun aber genug der Raunzerei, jetzt zum heutigen Bericht.

Nachdem wir die Ziele des im Reiseführer eben dieses renommierten deutschen Autofahrerclubs angefahren und davongefahren sind, führte uns die heutige Fahrt von New Iberia in Richtung Westen. Zum Großteil ging es auf der 14er-West  dahin, wir machten noch ein Abstecher beim Lake Peigneur vorbei. Diesen wollten wir sehen, weil dort 1980 eine Katastrophe eintrat. Bis dahin handelte es sich um einen Süsswassersee mit ca 3 m Tiefe, darunter war ein Salzabbaugebiet. 1980 bohrte die Firma Exxon nach Öl, verrechnete sich, bohrte in das Salzbergwerk, durch das Loch entstand ein riesiger See, nunmehr Salzsee mit mehr als 80 m Tiefe. Wems genauer interressiert, bitte bei Wikiopedia nachlesen. Heute merkt man nichts davon, ein See halt.

Ebenfalls in der Nähe besuchen wir noch die Tabasco-Fabrik. Eine Führung ersparen wir uns, weil kannnixverstehn, im Shop gibt es aber einige Kostproben der scharfen Würze. Freunde auf der PI, freut euch.

Wunderschön ist dann auch der Besuch im Dschungel-Garden, ebenfalls auf der gleichen Anlage wie die Tabasco Fabrik. Dort wachsen die Eichen wirklich an den Wipfeln zusammen, mein erstes Krokodil in freier Wildbahn habe ich gesehen (die Augen und die Nase halt). Der Rest der Reise führt uns noch am Lake Charles vorbei. Sehr schön anzusehen, das Ufer des Sees. Kurz bevor ich auf den Rasen am Ufer getreten bin habe ich bemerkt, dass es sich um Wasser handelt, auf dem ganz kleine, kleeblattähnliche Blätter schwammen.

Bald darauf betreten wir dann wieder Texas und nehmen uns in Port Arthur ein Zimmer, welches sich schließlich als Wohnung herausstellt.

Alle Berichte sind wie immer unter ALLGEMEIN einsehbar.

 

Morgen fahren wir nach Galvestone, direkt am Strand des “Golf von Mexico”, dem großen Bruder vom “Polo von Spanien”. Dort haben wir bereits für drei Nächte ein Hotelzimmer gebucht, weil jetzt wird geschwummen.

 

Grüße  – Er Selm mit Squaw

Slidell bis New Iberia – dem Wasser entlang

Oktober 5th, 2012

Fast hätte ich verschlafen – so kommen wir gerade noch rechtzeitig zum Frühstück (oder wie wir Zillachtola sagen “Foamaß” eingedeutscht Feimeis.  Wie gwohnt, einen “starken Kaffee” und die getoasteten Brote.

Wir fahren vorerst gen Westen auf der 22er bis nach Ponchatoula und dort zweigen wir in südwestliche Richtung ab und fahren in die selbe. Wir lassen Maurepas und Head of Island hinter uns und überqueren in Sorrento den Mississippi. Von dort auf der 18er in Richtung Oak Ally – dort wachsen die Eichen über den Köpfen zusammen, wie wir aus einem Prospekt ersehen können. Mehr als die Eichen erstaunt uns der Eintrittspreis von 18 Dollar pro Person, weshalb wir auch auf das Spektakel verzichten, weil es nur zwei Eichen sind, die sich vor einem Haus die Köpfe einschlagen.

Kurz darauf fahren wir auf die 20er und weiter nach Süden bis Houma, dort glauben wir, schöne Wasserkanäle sehen zu können, ausserdem wird die Historic Town angepriesen – beides kann so nicht bestätigt werden – es ist nix bsunders.

Wir haben eh schon ein bissl Zeit vergeudet und entschließen uns, nun in Richtung Nordwesten auf der 182er bis Morgan Citiy und falls es dort auch nichts besonderes ist, gleich weiter nach New Iberia zu fahren. Wir sind jetzt dort.

In Franklin, einer schönen Kleinstadt, wurden wir von einer Veranstaltung (Umzug?) gebremst.

Die ganze Strecke war aber großteils wunderschön, die Straßen führten meist an Flüssen vorbei, wobei der Wasserspiegel und die Fahrbahn nahezu auf gleicher Höhe sind. Merhmals sehen wir Schildkröten auf Baumstämmen im Wasser, die sich dort die Sonne auf den Panzer scheinen lassen. Es wechseln immer wieder Gegenden mit offensichtlich betuchteren Bewohnern und mit Bewohnern unterer Einkommensklassen ab. An den Ufern der Flüsse selbst sind zahlreiche Holzhäuser, Bewohner sind allerdings nur wenige zu sehen.

Abends gegen 18:30 Uhr beziehen wir im La Quinta in New Iberia das Zimmer, wobei wir über den Zimmerpreis erschrocken sind, weil dieser an der Zimmertür mit 250 Dollar pro Person ausgeschildert ist, was uns zu einer kurzen Rückfrage bei der Rezeptionistin bewegt, diese bestätigt uns aber den vereinbarten Preis von 104 Dollars für beide.

Kurios eigentlich, dass wir in Franklin hunderte NonWhite Personen gesehen haben und vielleicht 4 Weisse, im 20 Meilen nördlicher gelegenen New Iberia keinen einzigen NonWhiten.

Fotos sind heute eher Mangelware, die Straßen sind teilweise recht schmal und Parken neben oder auf der Straße, das mögen die Officers hier im Lande nicht so sehr.

 

Morgen wird es wohl weiter in Richtung Texas gehen und vielleicht finden wir ja ein Platzl für 2 bis 3 Tage Badeurlaub. Soll ja gannz nett sein, am Golf von Mexico.

New Orleans bzw Natchez die Dritte

Oktober 4th, 2012

Zeitig am morgen nach dem Feimeiss sind wir die 35 Meilen von Slidell nach New Orleans gefahren. Dazu fährt man über den Lake Pontchartrain, einem großen See, über den eine Schnellstraße, eine Autobahn und eine Bahnverbindung führen. Die Einfahrt in das Zentrum von New Orleans gestaltet sich dank Garmin mit US-Kartenmaterial wie üblich sehr einfach. Ein Parkhaus liegt ca 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt, wir nehmen es, was wir am Abend dann als richtig feststellen, da sich der Verkehr zu Feierabend in der Stadt in einen Knäuel verwandelt hat.

In der Stadt selbst haben wir uns ein Fahrrad geliehen und an einer Laterne angekettet, am Abend konnten wir es allerdings nicht mehr benutzen

(War ein Scherz !, aber man sieht, dass nicht alle ein komplettes Fahrrad stehlen wollen:-)

 

New Orleans selbst hat uns beide sehr positiv beeindruckt. Es ist eine sehr gemütliche Stadt mit einem wiederum leicht überschaubarem Zentrum, dem French-Quarter, oder wie wir Engländer sagen, dem Franzosen-2Achtel. Im nahen Bereich des Mississippi-Ufers sind Künstler, Musiker, Kartenleser und einige Wahrsager, Jazz-Musik wird Life in den Lokalen der Innenstadt gespielt und bereits zur Mittagszeit hinaus auf die Straßen geworfen, dass es nur so scheppert.

Malerisch sind auch die Häuser der Seitengassen im French-Quarter, viele sicherlich bereits hunderte Jahre alt.

Nur wenig ist vom Sturm Katharina in der Innenstadt sichtbar, hingegen in den Randbezirken sind noch deutliche Schäden erkennbar. Teilweise sind aber auch die vorhandenen Bauten wirklich nicht sonderlich stabil errichtet gewesen. Beeindruckend auf alle Fälle aber die ständige Präsenz von Wasser, Nebenläufe des Mississippi und die auf Pfählen errichteten Häuser, deren Erdgeschoss oft nur als Unterstand für Boot oder Fahrzeuge dient und im 1. Stock die Wohnräume errichtet sind.

Wir haben nicht direkt damit gerechnet, dass wir tatsächlich auch noch eine Fahrt mit einem der letzten vorhandenen Schaufelraddampfer am Mississippi machen können, aber, die NATCHEZ war startklar und nach nur kurzer Wartezeit war die Zweistundenfahrt gebucht und auch gestartet. Sie führte zuerst ca 11 km Stromabwärts und dann retour zur Ablegestelle in die Stadt.

Hätte mir vor einigen Jahren jemand gesagt, dass ich eine Fahrt mit einem Schaufelraddampfer am Mississippi in New Orleans mache, dann hätte er sich meine Antwort vorstellen können :-)

Jetzt bin ich nicht mehr lästig, ich könnte noch tausende Erzählungen machen, wenn mir nur welche einfielen.

 

Morgen gehts wieder Richtung Westen, wir streben Houston, Bereich Galvaston an, wlches wir in zwei Tagesetappen schaffen wollen.

Gute Nacht !

 

<< Alle Berichte natürlich in der Rubrik “Allgemein” einsehbar.

Natchez die Zwote über Baton Rouge bis Slidell

Oktober 2nd, 2012

Heute morgens schien die Sonne und wir sind noch mal nach Natchez in das Zentrum hineingefahren. Natchez selbst besteht aus “Natchez Upper the Hill” und “Natchez Under the Hill”, wobei “under the Hill” auch Mark Twain verweilt hat, das Häuschen haben wir ausfindig gemacht und Nelly hat es natürlich auch fotografiert. Ob Mark tatsächlich drinnen geschlafen hat, konnten wir nicht verifizieren.

Überhaupt sollte es heute ein Tag der Häuser werden. Natchez selbst hat noch viele alte Herrenhäuser in der Stadt, einige davon sind auf den Fotos zu sehen. Es gibt auch noch den alten Hafen, dort steht aber nur noch das Schiff auf dem gestrigen Foto, das als Casino und Hotel dient.

 

Baton Rouge

Auf unserer Weiterfahrt Richtung New Orleans gelangen wir gegen Mittag nach Batton Rouge, der Hautpstadt von Louisiana. Dort besichtigen wir das Stadtzentrum und das River Center, wo noch ein altes Kriegsschiff als Museum herhalten muss. Blickfang ist aber das State Capitol, Amerikas höchstes Regierungsgebäude. Im 27. Stock kann man von der Aussichtsplatform auf Baton Rouge und den Mississippi hinunterschauen, der Anblick ist aber nicht direkt umwerfend. Baton Rouge heißt übrigens Roter Stock und beziehet sich auf einen roten bemalten Zypressenbaumstamm am Flussufer, mit dem die Houma- und Bayougoula Indianer die Grenze zwischen den Jagdrevieren markierten. Aber das habt ihr ja sowieso schon gewusst. Fotografiert wurde natürlich auch noch das Old State Capitol, das Mark Twain das schiachschte Gebäude Mississippis taufte.
Weitere 93 Meilen später landen wir in Lidell, das ist 23 Meilen nördlich von New Orleans. Dort bezogen wir unser Zimmer und von da aus werden wir morgen New Orleans Dampf unter dem Schiff machen.

Hervorgehoben werden muss noch, dass sowohl die Gegen zwischen Natchez und Baton Rouge als auch zwischen Baton Rouge und Slidell wunderschon anzusehen sind. Durchwegs gepflegte Grundstücke, viele kleine Seen und das auf einer Länge von ca 180 Meilen.

Alle Berichte sind wie üblich unter der Rubrik Allgemein aufrufbar.

Tupelo über Natchez Trace Parkway bis Natchez

Oktober 2nd, 2012

Weiß jemand genau, was Wald ist?

Wir wissen es inzwischen. Der Natchez Trace Parkway ist Wald, und zwar auf eine Länge von ca 672 km fährt man nur durch Wald. – Wald, Walder, am Waldesten. Trotzdem ist diese Fahrt, wir haben sie auf zwei Tage aufgeteilt, nicht unbedingt schiach sondern hat seine Reize. Kommt man doch immer wieder an Aussichspunkte, von denen man den Wald von weiter oben sehen kann, aber auch Wald, der bis zu den Knöcheln im Wasser steht. Dieser Teil mit dem Brackwasser, in dem auch Krokodile ihre Heimat gefunden haben, ist wohl der imposanteste auf der ganzen Strecke. Ein kleiner Steg, den man nicht mehr ganz über den Weg traut, führt über den Bach in dem die Cedern im Wasser stehen. Auch führt ein relativ langer Teil durch ein Hurrican-geschädigtes Waldgebiet, Gottseidank sind wir nicht dabeigewesen.

Wir stehen leider auch den ganzen Tag im Wasser, es hat nämlich entgegen der Computervoraussage den ganzen Tag geregnet.

Wir haben kurz die Hauptstadt von Mississippi (Jackson) angeschaut und ein Pflichtfoto gemacht, sind dann aber umgehend zum Ende des Trace gefahren und Nachmittag gegen 17:00 Uhr in Natchez selbst eingetroffen. Es ist ein nettes Städtchen und steht ausnahmsweise nicht im Wald.

 

Abends hellt es auf und ein Abendrotfoto mit der Brücke über den Mississippi in den Nachbarstaat Louisiana schließt den Tag ab.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes.